Die kurzfristige Senkung der Umsatzsteuersätze zum 1. Juli 2020 auf 16 bzw. 5 Prozent hat alle überrascht.

Hinweis: Das ist aus ökonomischer Sicht durchaus sinnvoll, da bei einer längeren Vorankündigung vermutlich noch mehr Konsumentscheidungen in der aktuellen Krisensitatuion aufgeschoben worden wären, als dies derzeit schon der Fall ist.

Der Gesetzesentwurf dazu ist – Stand heute – noch nicht offiziell verkündet. Lediglich der Hinweis, dass Tabak weiterhin 19 Prozent Umsatzsteuer unterliegen soll, drang bereits nach draußen.

Dennoch herrscht gerade aufseiten der Steuerberater derzeit viel Unsicherheit.

Steuerberater fragen sich nun: Wie verbuche und melde ich in Kürze die Umsätze meiner Mandanten

Hier sieht es jedoch nach pragmatischen Lösungen aus, wie die folgenden Informationen des Landesamtes für Steuern in Bayern vom heutigen Tag (10. Juni 2020) zeigen.

  • Umsatzsteuer-Voranmeldung: Die Umsätze zu den neuen Steuersätzen (16 und 5 Prozent) werden gesammelt in den Kennzahlen zu anderen Steuersätzen (Kennziffer 35) eingetragen. Das erfordert somit keine Anpassung in dem aktuellen Vordruckmuster.
  • Umsatzsteuer-Jahreserklärung: Die Umsätze zu den neuen Steuersätzen (16 und 5 Prozent) werden gesammelt in den Kennzahlen zu anderen Steuersätzen eingetragen. Das erfordert somit keine Anpassung in dem aktuellen Vordruckmuster.

Die Anleitungen zu den Vordruckmustern werden in der kommenden Woche geändert und dann zeitnah veröffentlicht.

Wie geht es weiter?

Noch im Juni soll das Gesetz verabschiedet werden. Kurz danach wird das Bundesfinanzministerium (hoffentlich) in Form eines Schreibens erläutern, welche Vereinfachungen es in der Übergangszeit geben wird (oder nicht).

Wir halten euch auf jeden Fall auf dem Laufenden #vatislove

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